St. Moritz

Geschichte

Die Moritzkirche wurde im frühen 11. Jahrhundert als Nonnenkloster erbaut und 1119 in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt.

Nach dem Brand im Jahre 1260 erfolgte der fast vollständige spätgotische Neubau der ehemals romanischen Kirche. In der Reformationszeit wurde 1537 der erste protestantische Prediger Johannes Wolkenstein eingeführt, dem bald zwei Diakone zur Seite standen. Der Innenraum wurde mehrfach verändert. Die barocke Umgestaltung aus dem Jahr 1880 wurde nach der Wende wieder in sein ursprüngliches spätgotische Aussehen zurückgeführt.

Innenraum

Besondere Sehenswürdigkeiten im Innenraum sind das aus Eichenholz gefertigte Kruzifix mit einem Torso von Jesus Christus aus dem Jahre 1160 und der Ritzgrabstein des Bischofs Richwein, entstanden um 1260.

Die Kirche wird von der Gemeinde für Andachte und Gottesdienste zu besonderen Anlässen genutzt. Der Förderverein Moritzkirche unterstützt die Bewahrung der Kirche durch ideelle und materielle Förderung in Kooperation mit der Kirchengemeinde.

 

Link:

Förderverein Moritzkirche Naumburg
http://www.moritzkirche-naumburg.de/index.html

Moritzkirche

 

Fotogalerie St. Moritz

Moritzkirche 500 Jahre Moritzkirche von Süden Moritzkirche Moritzkirche Foto: Gerhard Brüsehaber Moritzkirche Foto: Gerhard Brüsehaber Moritzkirche Foto: Gerhard Brüsehaber Moritzkirche Foto: Gerhard Brüsehaber Moritzkirche Foto: Gerhard Brüsehaber Moritzkirche