05.11.2025
Laternenumzug am St. Martinstag

Am 11. November feiern die evangelische und katholische Kirchengemeinde Naumburg gemeinsam den St. Martinstag. Beginn ist um 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter und Paul am Kramerplatz. Anschließend zieht der Laternenumzug zum Holzmarkt, wo das Teilen der Martinshörnchen und das gemeinsame Singen der Martinslieder im Mittelpunkt stehen. Die katholische Gemeindereferentin Angela Degenhardt gestaltet die Feier mit.

Am 11. November laden die evangelische und katholische Kirchengemeinden der Stadt Naumburg herzlich zur gemeinsamen Feier des St. Martinstages ein. In ökumenischer Verbundenheit beginnt das Fest um 17:00 Uhr in der katholischen Kirche St. Peter und Paul am Kramerplatz. Dort wird die Geschichte des heiligen Martin lebendig – jenes römischen Soldaten, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte und so zum Symbol christlicher Nächstenliebe wurde.

Die Feier wird von der katholischen Gemeindereferentin Angela Degenhardt mitgestaltet. Im Anschluss an die Andacht machen sich Kinder, Eltern und Großeltern mit ihren bunten Laternen auf den Weg durch die Naumburger Innenstadt – ein leuchtender Zug, der die Dunkelheit durchbricht und Gemeinschaft sichtbar macht.

Ziel des Umzugs ist der Holzmarkt, wo das Teilen der traditionellen Martinshörnchen und das gemeinsame Singen der Martinslieder den Abschluss bildet. In der Begegnung, im Licht der Laternen und im Teilen des Brotes wird spürbar, was der Martinstag bedeutet: füreinander da sein, teilen, Hoffnung schenken.

Alle Kinder und Familien sind herzlich eingeladen, Laternen mitzubringen und mitzufeiern. Der Martinstag ist ein Fest für die ganze Stadt. 

Hintergrund:
Martin von Tours lebte im 4. Jahrhundert und war zunächst römischer Soldat. Berühmt wurde er durch die Tat, seinen Mantel mit einem frierenden Bettler zu teilen. Später ließ er sich taufen, wurde Mönch und schließlich Bischof von Tours. Sein Leben steht bis heute für Mitgefühl, Gerechtigkeit und christliche Nächstenliebe. In vielen Gemeinden wird traditionell mit Andachten und Laternenumzügen seiner gedacht.