Historisches

Musik im Gottesdienst hat von Beginn der Reformation an in der Evangelischen Kirche eine herausgehobene Funktion.

Vom Reformator Martin Luther ist bekannt, dass er die Musik als "Himmelsgabe" schätzte. Er sprach von der Musik als "…Geschenk und einer Gabe Gottes..." und betrachtete die Kraft ihrer Wirkung als "…das beste Labsal eines betrübten Menschen". Luther selbst schuf eine ganze Reihe von Kirchenliedern.

Auch deshalb sind das Singen und Musizieren in unserer Region, die einmal das Kernland der Reformation war, bis heute eine wesentliche Art, christlichen Glauben lebendig und fröhlich zu leben.

Für die Musizierenden ist die Kirchenmusik eine elementare Glaubensäußerung. Mit ihr kann man Lob und Dankbarkeit, Freude und Trauer, Klage und Trost ausdrücken.

Für die Zuhörenden ist sie eine Quelle für Rekreation, Besinnung und Reflexion.

Durch die Zeiten sind berühmte Musiker inspiriert worden und haben mit ihren Werken berührende Musik geschaffen.

Dieser Musiktradition verpflichtet fühlen sich die Mitglieder der Naumburger Domkantorei. Dabei verbindet die musikalische Arbeit in der Domkantorei die Verkündigung des Evangeliums mit einem kulturellen Auftrag für die Stadt Naumburg, die Saale-Unstrut Region und der Bedeutung des Doms entsprechend auch überregional.

Eine wichtige Aufgabe ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste im Naumburger Dom.


Die Leitung der Naumburger Domkantorei obliegt den Domkantoren. Dies war in den 1940er Jahren Dr. Walter Haake, von 1953-1958 KMD Dr. Christoph Albrecht, in den Jahren von 1958-1978 KMD Wolfgang Elger, von 1978-1997 KMD Reinhard Ohse und von 1997-2007 KMD Detlef Schoener.

Seit September 2008 ist Kirchenmusikdirektor Jan-Martin Drafehn Naumburger Domkantor.

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Fotogalerie Historisches

Dominnenhof-mit-Kreuzgang-Foto-VDS.jpg dom6.jpg Domkantor KMDJan-Martin Drafehn Foto: A. Klingebiehl